The LostLift Database
Person: Bernhard Dessau
Name
Bernhard Dessau
Degree / academic title
Biographical data
24.04.1883 - 08.02.1942
Place of birth
Hamburg
Place of death
KZ Neuengamme
Sex
männlich
Nationality
Profession
Versteigerer
Location
Hamburg
Address
Hamburg, Ottersbeckallee 23
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Information
Ehefrau: Klara Margarete Dessau, geb. Haak
erste Ehefrau: Gertrude Dessau, geb. Wendt
Eltern: Jacob Dessau und Josephine Dessau, geb. Krey (verheiratet 1910-1922)
Justizanwärter beim Amtsgericht, Prüfung als Gerichtsschreiber 1904, Kanzlist seit 1905, Beförderung zum Gerichtsschreiber 1910, 1924 freiwillig als Justizobersekretär aus dem Staatsdienst ausgetreten
Bernhard Dessau beantragte bei der Gestapo Hamburg die Genehmigung zur Versteigerung von Umzugsgut. Da sein Vater Jude war und er als "Mischling I. Grades" galt, wurden seine Gesuche abgelehnt.
Der Versteigerer Thormählen wurde mit der Versteigerung von jüdischem Umzugsgut beauftragt. Er bat seinen Freund Bernhard Dessau ihn bei der Vorbereitung der Versteigerung zu unterstützen. Dessau organisierte den Transport von ca. 10 Liftvan nach Harburg und bereitete die Auktion vor. Da Thormälen erkrankte, wurde nach Erstaz gesucht und die Auktion schließlich von Andreas Huck vom 9.-10.07.1941 in Hamburg Harburg (Wilstorfer Harmonie, Winsenerstr. 96) durchgeführt. Später wurde von Huck der Diebstahl von Objekten gemeldet. Es kam zu einerm Strafverfahren, in dem ein der Hauswart Franz Adalbert Schröder, der für Dessau bei der Auktion gerarbeitet hatte, wegen Diebstahls und Dessau wegen Beihilfe zum Diebstahl in Tateinheit mit Untreue verurteilt wurden.
Dessau wurde ab 25.07.1941 im Polizeigefängnis Fuhlsbüttel inhaftiert und ab dem 13.11.1941 im KZ Neuengamme, wo er am 08.02.1942 starb.
erste Ehefrau: Gertrude Dessau, geb. Wendt
Eltern: Jacob Dessau und Josephine Dessau, geb. Krey (verheiratet 1910-1922)
Justizanwärter beim Amtsgericht, Prüfung als Gerichtsschreiber 1904, Kanzlist seit 1905, Beförderung zum Gerichtsschreiber 1910, 1924 freiwillig als Justizobersekretär aus dem Staatsdienst ausgetreten
Bernhard Dessau beantragte bei der Gestapo Hamburg die Genehmigung zur Versteigerung von Umzugsgut. Da sein Vater Jude war und er als "Mischling I. Grades" galt, wurden seine Gesuche abgelehnt.
Der Versteigerer Thormählen wurde mit der Versteigerung von jüdischem Umzugsgut beauftragt. Er bat seinen Freund Bernhard Dessau ihn bei der Vorbereitung der Versteigerung zu unterstützen. Dessau organisierte den Transport von ca. 10 Liftvan nach Harburg und bereitete die Auktion vor. Da Thormälen erkrankte, wurde nach Erstaz gesucht und die Auktion schließlich von Andreas Huck vom 9.-10.07.1941 in Hamburg Harburg (Wilstorfer Harmonie, Winsenerstr. 96) durchgeführt. Später wurde von Huck der Diebstahl von Objekten gemeldet. Es kam zu einerm Strafverfahren, in dem ein der Hauswart Franz Adalbert Schröder, der für Dessau bei der Auktion gerarbeitet hatte, wegen Diebstahls und Dessau wegen Beihilfe zum Diebstahl in Tateinheit mit Untreue verurteilt wurden.
Dessau wurde ab 25.07.1941 im Polizeigefängnis Fuhlsbüttel inhaftiert und ab dem 13.11.1941 im KZ Neuengamme, wo er am 08.02.1942 starb.
Comments
Primary source
StAHH 351-11_6705 - Dessau, Bernhard - 1961-1962
StAHH 351-11_10989 - Dessau, Clara - 1946-1969
StAHH 351-11_40905 - Dessau, Lieselotte - 1958-1962
StAHH 213-11_66353
StAHH 351-11_10989 - Dessau, Clara - 1946-1969
StAHH 351-11_40905 - Dessau, Lieselotte - 1958-1962
StAHH 213-11_66353
Secondary source
https://www.stolpersteine-hamburg.de/?MAIN_ID=7&BIO_ID=5949
Online source
Assigned removal goods
- Auftraggeber:in Henry Minden
Suggested citation
LostLift database, German Maritime Museum - Leibniz Institute for Maritime History, Person: Bernhard Dessau, Permalink: https://lostlift.dsm.museum/en/detail/person/979632b3-e0b7-46b0-8d42-335b6544907f (Last modified: 15.6.2026)