Person: Max Rudnicki, später Rudyard
Ehefrau: Helene Rudnicki, geb. Dressel
Ausgewandert nach England, dort wohnhaft in Sheffield.
Namensänderung in Rudyard.
Kinder: Tochter Hella und Sohn Fritz Rudnicki (geboren am 23.01.1916 in Erfurt und am 07.01.1923 in Erfurt). Hella Rudnicki lebte bereits in den 30er Jahren in einer Schweizer Schule. Beide konnten noch vor dem Krieg von Freunden und Bekannten in England aufgenommen werden und bekamen dort viel Untersützung.
Zu ihnen konnten Max und Helene Rudnicki 1939 flüchten. Sie blieben in Sheffield bis Helene dort im Jahr 1955 verstarb.
Nach ihrem Tod scheint Max Rudnicki nirgendwo zur Ruhe gekommen zu sein. Zuerst ging er zu seinem Sohn nach Australien, danach für einige Zeit nach Belgien. Im Jahr 1963 hatte er eine Anschrift in Manosque-Basses-Alpes in Frankreich. Im Jahr 1971 ist er in Lyon gestorben.
Max Rudnicki war bis 1935 als Notar am Oberlandesgericht in Naumburg tätig.
Als Kunstsammler hatte er Kontakt zu Otto Dix, Emil Nolde und Maurice de Vlaminck (vgl. Sekundäre Quelle).
StAB 4,54 Ra 173
StAB 4.42/6 Ra 173 (OFD Bremen - Akte)
Kiel, Susanne: Kunst in Kisten. Vier Beispiele für die (gescheiterte) Mitnahme von besonderen Objekten im Umzugsgut jüdischer Auswander:innen, in: Kiel, Susanne und Kleibl, Kathrin (Hrsg.): Jüdisches Eigentum in Europas Häfen. Zum Umgang mit Umzugsgut jüdischer Emigrant:innen im Nationalsozialismus, Bielefeld 2026, S. 45-64 - Das vierte Beispiel behandelt den Fall von Helen und Max Rudnicki.
Der Tagungsband ist auch online einsehbar: https://www.transcript-verlag.de/media/pdf/02/1e/92/oa9783839466407.pdf
Im Frankfurter Exil Verlag sind 3 Teile der Autobiographie von Dr. Max Rudnicki "Sie schlugen mich blind" erschienen: https://www.exilverlagkoch.de/
https://www.thueringer-literaturrat.de/autorenlexikon/rudnicki-max/
https://www.crt-ii.org/_awards/_apdfs/Rudnicki_Helene_trans.pdf (Anspruchstellerin: die Nichte von Helene Rudnicki)
LostLift Datenbank, Deutsches Schifffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für Maritime Geschichte, Person: Max Rudnicki, später Rudyard, Permalink: https://lostlift.dsm.museum/de/detail/person/c2d2d72a-4a5c-4045-a898-e35e03fc1ee8 (Zuletzt aktualisiert am: 16.3.2026)
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